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SEG039 Pionierpflanze

Tim Pritlove (@timpritlove) – Tim ist vielleicht nicht wirklich der Erste, aber doch einer der Ersten, die in Deutschland das Potential, welches im Podcasting steckt, erkannt haben. Er hat sich bei uns auf die Gartenbank gesetzt und aus seiner “Metaebene” über die Besonderheiten dieses Mediums erzählt. Sein Weg ins Podcastland führte über die “Villa”, das war ein von Beate-Uhse finanziertes “Telefon-Erlebnisprojekt”, und die Mitgestaltung im “Chaos-Radio” des Berliner Senders “Fritz”. Dort konnte er seine Freude am Erklären voll ausleben und kam sehr rasch zu der Überzeugung, mit dem gesprochenen Wort einen besonders direkten Zugang zu anderen Menschen zu bekommen. Aber er lernte dort auch die Grenzen des Formatradios kennen. Als ihn der Blitz der Podcast-Erkenntnis traf, entschloss er sich, eigene Formate anzubieten und seine “eigene ARD werden” zu wollen. Also gründete er die Metaebene und wurde zu “dem, mit den vielen Podcasts”. Aber nicht nur am Mikrofon fühlt Tim sich wohl. Getrieben von seiner Unzufriedenheit mit dem Existierenden, hat er zahlreiche Projekte im Podcastland initiiert, oder doch zumindest indirekt den Startimpuls dafür gegeben. Nicht zuletzt ist Tim auch Teil des Organisationsteams der “subscribe”-Podcastkonferenz und des “Sendezentrums”.

Aufnahme vom 07.12.2017 – Dauer: 4:05:31

Durch die Sendung führten Marc Litz, Lars Naber, Sebastian Reimers und Martin Rützler.

https://sendegarten.de
Twitter: @sendegarten_de

Episodentranskript (beta-experimentell mit auphonic und wit.ai)
http://sendegarten.de/podcasts/SEG039.html

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SEG028 frucht:bar

Brauchen wir einen re:pod-Zweig? Nora Hespers (@fraunora) und Claudia Krell (@wortkomplex) diskutieren mit uns. – Wir sagen “Podcastland”, “Podcastcommunity” oder auch “Podcastszene”, wenn wir von der Gemeinschaft Podcast-begeisterter Menschen in Deutschland und drumherum sprechen. So unscharf diese Bezeichnung ist, so unscharf sind auch die Grenzen dieser “Community”. Wer sich zugehörig fühlt, ist dabei, wer sein Glück lieber woanders sucht, wird dabei freundlich unterstützt. Die Vielfalt macht’s. So leicht uns dieser Gedanke aus der Innenperspektive heraus auch fallen mag, so schwierig ist das Begreifen für alle diejenigen, die von außen auf diese Podcastszene schauen. Einerseits sieht man die Verzeichnisse, die den Anschein einer geordneten Zentralstruktur geben, andererseits gibt es die Sprecherin / den Sprecher für das Podcastland natürlich nicht. Jede/r spricht für sich selbst, erzählt aus eigener, subjektiver Perspektive. So auch auf der diesjährigen re:publica, wo ein stark auf Marketingaspekte reduzierter Vortrag zum Thema “Podcasting” Noras Unmut geweckt hat. Dieser Marketing-Eindimensionalität die n-Dimensionalität der Themen und Formate unserer “Szene” beizufügen, ist ihr ein großes Bedürfnis geworden. Doch was wäre ein geeigneter Weg dahin? Etwa der, die re:publica um- oder mitzugestalten? In der Diskussion mit Claudia, eine Mitgründerin des Sendezentrums, Podcasterin und langjährig erfahrene Organisatorin des Sendezentrums und der Podlove-Podcaster-Workshops (heute “subscribe”) kamen wir möglichen Lösungen etwas näher.

Aufnahme vom 20.07.2017 – Dauer: 3:40:37

Durch die Sendung führten Sebastian Reimers und Martin Rützler, im Einspieler: Lars Naber.

https://sendegarten.de
Twitter: @sendegarten_de

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